Jagensteine in der Stubnitz

Jagensteine in der Stubnitz auf der Halbinsel Jasmund

Ein Jagenstein in der Stubnitz

In der Forstwirtschaft bezeichnet man eine forstliche Flächeneinheit eine Abteilung. Diese dient zur Planung und Kontrolle der waldbaulichen Tätigkeiten sowie zur Orientierung. Die Größe beträgt zu meist 10 bis 30 Hektar. Üblicherweise dienen als Begrenzung der Abteilungen Wege, Schneisen, Gräben oder Höhenrücken. Die Eckpunkte der Abteilungen werden in größeren Forstbetrieben häufig durch Abteilungssteine markiert.


Ein Jagenstein in der Stubnitz Je nach Region werden Abteilungen der Forstwirtschaft als Distrikte oder wie im damaligen Preußen als Jagen bezeichnet. Distrikte werden in der Regel mit römischen Ziffern, Jagen dagegen mit arabischen Ziffern durchnummeriert.

In der Stubnitz begann man um 1885 die Waldabschnitte nicht mehr in Kaweln und Schlägen zu bemessen, sondern sie nunmehr in kleinere, sogenannte Jagen einzuteilen. Die Grenzen dieser Jagen wurden durch Jagensteine mit den entsprechenden Jagennumern gekennzeichnet. Um 1910 wurden die Jagen nochmals umbenannt.


In der heutigen Stubnitz sind, mit einiger Aufmerksamkeit, noch einige dieser Jagensteine anzutreffen.


Bilder - Galerie Jagensteine in der Stubnitz