Halbinsel Wittow

Die nördlichste Region der Insel Rügen

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Wittow ist die nördlichste Halbinsel Rügens. Eine Landverbindung gibt es nur über die schmale Nehrung der Schaabe zur Halbinsel Jasmund. Wittow ist aber auch mit der Wittower Fähre zu erreichen. Durch die windausgesetzte Lage wird Wittow auch Windland genannt. Der Begriff "Wittow" stammt aus dem "Slawischen" und bedeutet Windland. Der Wittower Kohlanbau ist weithin berühmt, in dem rauen aber auch gemäßigten Klima findet er hier ideale Wuchsbedingungen.

Der nördlichste Punkt der Halbinsel ist der Gellort, etwa 1 km nordwestlich des Kap Arkona, er ist aber auch gleichzeitig der nördlichste Punkt Mecklenburg-Vorpommerns. Höchster Punkt Wittows ist die Kliffküste am Kap Arkona mit der ca. 46m hohen Jaromasburg. Von hier aus wird das Gelände Wittows nach Südenwest hin immer flacher.



Das Windland Wittow Das Kap Arkona mit seinen zwei Leuchttürmen, einem Peilturm, der dem Meer ausgesetztem Burgwall der Jaromasburg, Schutzwall und höchstes Heiligtum der Slawen für Ihren Gott Swantevit, militärische Bunker, heute teilweise als Museum genutzt, der Wetterstation, dem Fischerdörfchen Vitt, mit der achteckigen Kapelle zieht das ganze Jahr viele Besucher an.
Im Westen Wittows befindet sich die Halbinsel Bug und ist ca. 8km lang. An der schmalsten Stelle im Nordosten ist sie nur 55m breit, im Südwesten misst die maximale Breite ca. 1.500m. Der südliche Teil des Bug gehört zum Nationalpark Vorpommersche Boddenlandschaft. Der Bug war viele Jahrzehnte militärisches Sperrgebiet. Dadurch konnte sich die Natur größtenteils ungestört entwickeln.



Bilder - Galerie Wittow



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