Der Piekberg

Die höchste Erhebung der Ostseeinsel Rügen

Der Piekberg im Nationalpark Jasmund

Der Piekberg ist in der Stubnitz zu finden und die höchste Erhebung der Ostseeinsel Rügen und Vorpommerns. Mit seinen 161,1 m ü. NN ist er die fünfthöchste Mecklenburg-Vorpommerns. Die zum größten Teil von Buchenwald bedeckte Umgebung des Piekbergs, besitzt ein besonders ausgeprägtes Höhenrelief. Der Untergrund des Stubnitz - Waldes besteht aus einer nur wenigen Zentimeter dicken humusreichen Erdschicht, die sich locker auf der eiszeitlichen Kreide abgelagert hat.
Der Piekberg selber hebt sich durch die recht geringen Höhendifferenzen zu seiner direkten Umgebung kaum ab und ist daher nicht leicht auszumachen.

Abseits der touristischen Pfade ist er ohne detaillierte Wanderkarte nur schwerlich zu finden, da kein Wanderweg oder eine Strasse dorthin führt.

Geographische Lage des Piekberg im Nationalpark Jasmund

Geographische Lage


54° 33' 12" N, 13° 37' 41" O

Der Piekberg befindet sich in einem Waldgebiet im nordöstlichen Teil der Halbinsel Jasmund, etwa 3 km südwestlich der Stubbenkammer im Nationalpark Jasmund und ca. 4 km nordnordwestlich von Sassnitz. Östlich des Piekberges verläuft die teilweise durch den Nationalpark Jasmund führende Landesstraße 303 (Lohme–Sassnitz).

Geschichtliches

Der Piekberg im Nationalpark Jasmund

Vor etwa hundert Jahren dachte man darüber nach, auf dem Piekberg einen Ausguck aufzustellen und den umliegenden Wald zu fällen. Dieser Gedanke wurde dann glücklicherweise wieder fallen gelassen. Heute ist er nun auch Teil des Nationalpark Jasmund.
Im Vorfeld des Piekbergs sind einige alte Betonfundamente erkennbar. Auf diesen war früher ein Trigonometrischer Punkt in Gestalt eines pyramidenförmigen Holzturmes befestigt.
In früheren Zeiten wurde dieser Turm wegen der guten Aussicht von einigen Rüganer erstiegen.

Heutzutage befinden sich auf dem Piekberg ein Markierungsstein und ein Metallpfosten zur Kennzeichnung und wird nun als Geodätischer Festpunkt bezeichnet.
Spaßvögel haben zusätzlich noch ein kleines Gipfelkreuz errichtet.

Trigonometrischer Punkt

Zur Verdichtung und Überprüfung von trigonometrischen Netzen der Landesvermessung wurden die TP früher mit eigenen Signalbauten (Hochstände bzw. Vermessungstürme oder „Pyramiden“) aus Holz oder Metall gekennzeichnet. Diese Signale wurden oft permanent errichtet, da sie für Winkelmessungen aus größerer Entfernung (3 bis 30 km) angezielt werden mussten. Auf besonders wichtigen TP wurden diese Signale als Türme mit bis zu 40 m Höhe errichtet. (Quelle teilweise Wikipedia)