Bodendenkmale der Insel Rügen

Bodendenkmale der Insel Rügen - Zeugen der Geschichte in der Landschaft

Hügelgrab auf Rügen

Die Insel Rügen verfügt über einen großen und wertvollen Denkmalbestand.
Mit mehr als 9.000 Bodendenkmalen gehört Rügen zu den denkmalreichsten Regionen Deutschlands. Zu den auffälligsten Bodendenkmalen zählen die zahlreichen Hügel- und Großsteingräber sowie die aus der Slawenzeit stammenden Burgwälle und sind Zeitzeugen einer langen Inselgeschichte. Einige sind weithin sichtbar, wie zum Beispiel der „Dobberworth“ bei Sagard, anderen liegen tief versteckt im Wald verborgen.

Leider sind im 19. Jahrhundert viele dieser Anlagen zerstört worden. Auch heute kommt es ab und an noch vor, dass meist aus Unkenntnis Gräber beschädigt werden.
Zum Beispiel hat ein Jäger bei Schwarbe ein Grab zu einer Fuchsfalle umfunktioniert, bei Dubkevitz zerstörte ein Traktorist ein Grab bei der Bestellung von Ackerland, so Dr. Markus Sommer-Scheffler von der Denkmalbehörde des Landkreises. In der Region Lancken-Granitz gab es im 18. Jahrhundert 35 Hügelgräber, heute sind es nur noch sieben.

Viele mythische und geschichtsträchtige Orte laden ein auf Wander- und Radtouren um entdeckt zu werden. Zumeist abseits der touristischen Pfade findet man die teilweise versunkenen Zeugen früherer Inselbewohner.

Bilder - Galerie Bodendenkmale der Insel Rügen

Eine Auswahl von Bodendenkmalen der Insel Rügen finden Sie mit einer Kurzbeschreibung und Ortsangabe in dem Flyer - Bodendenkmale der Insel Rügen - der vom Landkreis Rügen herausgegeben wurde.

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Bodendenkmale der Insel Rügen (868 KB)

vom Landkreis Rügen