Entdeckungen auf Jasmund

Entdeckungen auf Jasmund abseits der (ausgewiesenen) Wanderwege

Mit offenen Augen kann man so einiges an Sehenswertem inmitten der Insel Rügen entdecken.
Auf den folgenden Bildern sind einige Beispiele von Entdeckungen bei Wanderungen auf Jasmund abseits der Wanderwege zu sehen.


Gedenkstein auf der Auguste-Viktoria-Sicht am Kieler Bach

Gedenkstein auf der Auguste-Viktoria-Sicht am Kieler Bach

Gedenkstein auf der Auguste-Viktoria-Sicht am Kieler Bach. Benannt wurde dieser Ort nach einem Aufenthalt der damaligen deutschen Kaiserin Auguste Viktoria im Jahre 1890.


Geologenstein in der unmittelbaren Nähe des Kieler Baches

Geologenstein in der unmittelbaren Nähe des Kieler Baches

Der Stein erinnert an Geologen von der Universität Greifswald, die im Jahre 1957 die Geologie der Kreideküste Rügens erkundet haben.
Die Lateinische Inschrift "Mente et Malleo" bedeutet übersetzt: "Mit Geist und Hammer".
Er ist das Motto der Mineralogen und bedeutet, dass man zuerst den Geist bemühen soll und dann erst den Hammer betätigen. Darin eingeschlossen ist die Aufforderung, eben nicht sinnlos herumzuhämmern und die Fundstelle bzw. Natur dabei zu zerstören. die RÖMISCHEN Zahlen darunter weisen auf das Jahr 1957.


Heuwiesen in der Stubnitz

Heuwiese in der Stubnitz

Heuwiesen gibt es viele in der Stubnitz, sie dienten in Vorzeiten zur Heugewinnung für das Vieh auf den Höfen der umliegenden Ortschaften der Stubnitz auf Jasmund.
Die Abbildung zeigt die größte Heuwiese von allen in der Stubnitz.


Aufgelassener Quoltitzer Kreidebruch

Aufgelassener Quoltitzer Kreidebruch

Zu sehen ist hier einer der aufgelassenen Quoltitzer Kreidebrüche auf Jasmund.
Der ehemalige Quoltitzer Kreidebruch wurde nach seiner Stilllegung aufgelassen und wurde dann schnell zu einem Standort für zum Teil seltene Pflanzen und Tiere. Auf Grund dessen wurde er 1986 zu einem rund 42 Hektar großen Naturschutzgebiet erklärt, das seit 1990 Bestandteil des Nationalparks Jasmund ist.


Aufgelassener Quoltitzer Kreidebruch

Schöne Aussicht Kikberg auf Jasmund

Aussicht vom Kikberg auf Neddesitz

Aussicht vom Kikberg (132m) auf Neddesitz, dahinter kann man die Kirchturmspitze von Sagard erkennen.


Blick vom Kikberg auf das Kap Arkona

Blick vom Kikberg (132m) auf das Kap Arkona.


Alte Straße Sassnitz - Hagen

Die alte Straße Sassnitz - Hagen

Abseits der bekannten Wanderwege die alte Straße in der Stubnitz, die von Sassnitz nach Hagen führte, bevor die jetzige bekannte Stubbenkammerstraße L303 gebaut wurde.


Schlucklöcher in der Stubnitz

Schlucklöcher in der Stubnitz

Die „Alten“ nennen sie „Schlucklöcher“.
Das aus den umliegenden Höhen kommende Niederschlagswasser, versickert in kürzester Zeit in diesen Vertiefungen und wird durch Wasserführende Schichten abgeleitet. Daher der Begriff „Schluckloch“.

Bei genauem Hinsehen sind so einige Schlucklöcher in der Stubnitz zu finden.

Die Wüstung Wesselin

Reste der Wüstung Wesselin

Die erste bekannte Erwähnung von Wesselin war 1318 unter dem Namen „Goslyn“. Im Laufe der Zeit verfiel die Ansiedlung. Im 18. Jahrhundert wurde der Hof neu aufgebaut. Die Fam. Hagemeister bewohnte das Anwesen seit dem Ende des 18. Jahrhunderts bis zum Jahr 1953. Nach deren Enteignung wurde das Gutshaus noch bis in die Mitte der 1970er Jahre bewohnt bevor es verfiel. Heute sind dort nur noch Fundament- und Mauerreste zu finden.