Radfahren auf Rügen

Mit dem Fahrrad auf der Insel Rügen

Radfahren auf Rügen

Mecklenburg-Vorpommern ist auf der Internationalen Tourismus Börse (ITB) 2012 zum zweiten Mal nach 2007 zur beliebtesten Radreise-Region Deutschlands gekürt worden. Das ist das Ergebnis einer aktuellen Analyse des Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Clubs (ADFC).

Mit dem Fahrrad kann man die Insel besser kennen lernen als mit dem Auto oder dem Reisebus. Gleichzeitig wird die Umwelt geschont und Ihre Gesundheit wird es Ihnen auch danken.
Wir empfehlen Ihnen, Ihre Fahrradrouten vor Beginn mit ordentlichen Fahrradkarten zu planen und die Karten auch während der Ausflüge zur besseren Orientierung immer dabei zu haben. Mittlerweile gibt es über 250km Radwege auf der Insel und das Radwegenetz wird stetig ausgebaut.

Genießen Sie auf den Rad- und Wanderwegen die atemberaubende Natur und die mondänen Seebäder. Vorbei an den schönen Küstenstreifen, der Boddenlandschaft oder durch idyllisch gelegene Dörfer, lernen Sie auf Ihrem Rad die Insel von einer Seite kennen, die den meisten Urlaubern die nur die ausgetreten Touristenpfade nutzen, verborgen bleibt. Aber auch Sehenswürdigkeiten wie das Kap Arkona, das ehemalige KDF-Bad Prora, der Stadthafen von Sassnitz oder eine Radfahrt durch Rügens Alleen sind nur einige der vielen Ziele, die Sie auf Ihrem Fahrrad entdecken können. Beachten Sie aber im Interesse der Natur, dass das Rad fahren im Nationalpark Jasmund nur auf den extra dafür ausgeschilderten Wegen gestattet ist.

Und denken Sie aber immer daran, dass Rügen die größte der deutschen Inseln ist. Wer die ganze Insel per Fahrrad erkunden möchte, sollte viel Zeit mitbringen, denn Rügen verfügt über eine gesamte Küstenlänge von ca. 574km.

Je nach Kondition planen Sie Ihre Touren entsprechend ein und denken immer daran: auch wenn sich die Insel im Norden Deutschlands befindet, einige Teile der Insel sind sehr hügelig. Besonders auf dem Jasmund gibt es einige Steigungen die es in sich haben, so der Bobbiner Tempelberg oder auch Richtung Stubbenkammer.

Fahrradfahren auf Rügen Und wenn die Kräfte doch einmal nachlassen sollten, können Sie problemlos auf die Busse des Nahverkehrs (RPNV) mit Radanhänger (Radzfatz), die Rügensche Kleinbahn (Rasender Roland) umsteigen.

Auch lohnt sich eine Überfahrt zur Insel Hiddensee, die Mitnahme von Fahrrädern ist problemlos möglich, da die Schiffe der Fahrgastreedereien eigens dafür ausgelegt sind. Auf der Insel Hiddensee sind die Radfahrer fast ganz unter sich. Denn hier gilt: zu Fuße, zu Rade oder zu Pferde. Um die einzigartige Landschaft der Insel zu erhalten, gilt hier seit jeher ein Autoverbot. Als wahres Highlight ist die Besichtigung des Leuchtturms "Dornbusch" zu empfehlen. Dort können Sie einen atemberaubenden Ausblick über Hiddensee bis hin zur Insel Rügen genießen.